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Und wieder mal sind sie Vorreiter, die Briten.

  • Sie haben sich das mit der konstitutionellen Monarchie ausgedacht, wenn auch nicht aufgeschrieben.
  • Sie setzten in großem Stil die Segel, als es Kolonien zu erobern gab.
  • Sie waren das Mutterland der Industrialisierung.

Ja und nun?

Kolonien sind weg. Wertschöpfung liegt seit Jahrzehnten darnieder. Und mit dem Aussaugen fremder Produktivitätstöpfe scheint ja wohl Schluss zu sein. Ist ja auch wirklich nicht die feine englische Art.

Nur das Regierungskonstrukt hatte bestand, so wie auch die Zweiklassengesellschaft spürbar ist, wie sonst in keinem europäischen Staat. Und irgendwie passt das nicht. Da ist jetzt diese Globalisierung, die auch die Queen nicht stoppen kann, und die täglich wachsende weltweite Just-in-Time Kommunikation. Das Alles geht nicht unter einen Hut, selbst nicht beim Pferderennen und schon gar nicht in Ascot.

Und so sind sie wieder Vorreiter.

Vorreiter, die uns zeigen:

Demokratie hat seine Tücken

Parteien zerlegen sich selbst

Es wird Zeit nachzudenken

Und so scheint es mir ein wenig, als opferten sie sich die Briten, damit wir alle erkennen:

Geschichte ist Geschichte und mal muss auch was Neues her:

  • Etwas Innovatives
  • Etwas Entscheidungsfreudiges
  • Etwas Verlässliches
  • Etwas, das kluges, bewährtes Handeln mit Innovationsfreude koppeln kann
  • Etwas, dass die Bedürfnisse der Menschen ebenso wichtig nimmt wie die Bedürfnisse des Marktes .. und die Bedürfnisse der Menschen sind nicht mehr die aus der Epoche der 1. Industrialisierung!
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