Klaras Kolumne – Querdenken ist ein gutes Wort. So soll es bleiben!

Francis Paciba, der französische Künstler und Dichter sagte den wunderbaren Satz „Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann“.

Wer kennt es nicht? Eine Sache scheint festgefahren und kann erst mit einem neuen gedanklichen Ansatz gelöst werden. Dazu braucht es Köpfe, die gelernt haben nicht aufzugeben und sich stattdessen „Probier es doch mal anders“ zu sagen. In diesem Sinne war bisher das schöne Wort vom Querdenken zu verstehen, das sich deutlich unterscheidet vom Quertreiben. Aber so mancher Querulant scheint das nicht zu wissen.

Als ich hörte, wer sich nun selbst den Titel „Querdenker“ verpasst hat, stieg Groll in mir auf. Dies Wort wollte ich mir nicht wegnehmen lassen. Wörter kann man nicht klauen? Doch, man kann.

Die Nationalsozialisten beherrschten die Art von Wörterklau, die ich meine, perfekt. Wörter, die positiv besetzt sind, die harmlos und unverfänglich klingen, werden Namen, Benennungen und Titel von Zuständen und Handlungen, die verabscheuungswürdig und bedrohlich sind. Ich nenne hier nur das „Konzentrationslager“ und die „Säuberungen“. Das sind Begriffe, die so nachhaltig von den Faschisten besetzt wurden, dass jeder, der sie benutzt, sich unversehens in der Gedankenwelt dieser Gruppe wiederfindet und dies oft nicht einmal bemerkt, einer in sich durchaus schlüssigen Gedankenwelt, die im übrigen ein Querdenken gerade NICHT zulässt.

Hilft es, diese Wörter im Nachhinein zu tabuisieren, weil sie als kontaminiert empfunden werden?

Nun, zumindest ist das ein weit verbreitetes Verfahren und das Ächten von Begriffen entwickelt sich in unserer Gesellschaft geradezu inflationär.

Es hilft aber nicht.

In diesem Sinne: Ich bin eine Querdenkerin!

Du auch?

„In den Farbtopf gefallen und mit Worten verrührt“ – Arbeiten von Brigitte Bosch – Neustadt in Holstein – der-reporter

„In den Farbtopf gefallen und mit Worten verrührt“ – Arbeiten von Brigitte Bosch – Neustadt in Holstein – der-reporter
— Weiterlesen www.der-reporter.de/neustadt/neustadt-in-holstein/artikel/in-den-farbtopf-gefallen-und-mit-worten-verruehrt-arbeiten-von-brigitte-bosch

Im Irgendwo der Jahre

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Ein Buch, das einen eigenen Stand auf der Leipziger Buchmesse bekommt:

https://tredition.de/autoren/brigitte-bosch-27136/im-irgendwo-der-jahre-hardcover-116255/

12.03.2020 bis 15.03.2020 Halle 4 Stand B300 … …da, wo die Musik spielt.

https://drive.google.com/file/d/1nM3JMSR9tcKeAB0trdgBWoNJ_6koLmbf/view?usp=drive_web

Oder wo man einfach nur zuhören kann…

Eintauchen in die Gedankenwelt vor 100 Jahren

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Nur einen Klick entfernt auf das Fragezeichen:

Schmunzeln, mitfühlen und jede Menge Neues entdecken und erfahren…

Im Irgendwo der Jahre 1900-1924

ein Roman

MEIN ROMAN


Schändung – ein Lehrstück

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Grölend poltert der Faschismus auf die Bühne

großkotzt stinkend übers  Publikum

knallt noch den Beleuchter ab

einfach so

einfach

 

 

Die Demokratie hockt nun im Dunkeln

und Demogogen schänden sie

werfen sie zur Strafe

in die Gosse

Dreck

Das

 

Warum hat sie sich nicht gewehrt?

Es war so dunkel und sie musste sich an ihre selbst verordneten Regeln halten.

Ach hätte sie doch einen Selbstverteidigungskurs fürDemokratie  besucht… ach.